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Donnerstag, 3. Juli 2008

Publikum mach mit!

Wieso meinen Menschen, die mit ihren Blagen in Supermärkten oder sonstwo herumstehen, sie müssten lauthals ihre doofen Gedanken herumschreien?
Beispiel - heute beim Discounter.

Ich habe Leergut in diesen herrlichen Automaten entsorgt, der die PET Flaschen auf brutalste Art und Weise quetscht und hinterher einen Bon rausschmeisst.

Als ich bereits an der Kasse stehe, gibt es ein penetrantes Sirenengeräusch, welches besagt: Das Boot Dings ist voll. Es passt keine einzige noch so gequetsche Flasche mehr hinein.


Da steht jetzt eine Dame vor besagtem Automat und ist völlig verwirrt. Mit einem Sack voller PET ist sie angereist, der Einkaufswagen ist voll damit und zusätzlich steht ein Kleinkind zwischen dem Unbaren.

"Die Kiste ist voll" schreit Sie durch den ganzen Laden. Die Kassiererin ruft den zuständigen Schergen.

"Ja Schatz, jetzt passt keine Flasche mehr rein, NEEE? Alles voll, da muss eine neue Kiste her, neee?"

Das Blag glotzt debil auf die Süssigkeiten - kann wohl noch nicht sprechen.

"Da kommt keiner! Hat er sicher nicht gehört!" schreit sie 3 Sekunden später zur Kasse rüber.

"Moment" sagt die Kassiererin. Mehr nicht.

"Hat der Onkel bestimmt nicht gehört, Schatz, neee... Jetzt müssen wir hier warten, bis einer kommt, neee Schatz?"


Blag glotzt debil und schmeisst eine PET-Pulle aus dem Wagen.


"Das darfs Du aber nicht machen, Schatz, die muss doch hier in den Automat, neeeee..."


Panisch hilflos glotzt sie ständig zur Kasse und sucht beifallheischend umherblickend. Keine Sau interessiert sich für ihr Problem.


Endlich kommt der Kerl mit der leeren Kiste angeschlurft.


"Ah, da kommt er ja endlich. Jetzt kommt eine neue Kiste rein, Schatz neee.... Pass auf, Schatz, lehn Dich nicht aus dem Wagen, neee..."


Das Blag kippt fast raus, fast - leider.


Noch bevor der Kerl die Kiste installieren kann, bin ich fertig und gehe, neeeeeeeeeeeeeeeeeeeee.

Dienstag, 10. Juni 2008

Peter Maputu schreibt

Attn.Geschäftsvorschlag.

Zuerst muß ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung bitten. Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICH und Geheimnisvoll.

Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausmaßesirgendeinen Ängstlich und besorgt machen wird,aber ichversichre Ihnen, dass alles am Ende des tages inordnung sein wird.Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mailsendung,wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu erreichen, als wirdavon zuverlassig von seiner schnelligkeit undvertraulichkeit Überzeugt worden sind.

Ich möchte mich nun vorstellen. Ich bin Herr Peter Maputu (Rechnungprüfer bei der Chartered Bank von Süd Afrika).Ich kam zu ihrem kontakt in meiner persönlichen suchenach einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehrvertrauliche verhandlung zu erledigen, die Übertragung von einem fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.Der vorschlag:Ein Ausländische,verstorbener Ingenieur Joseph Haider, ein Diamante-Handler/unternehmer mitder Republik Süd Afrika.

Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einemFlugzeug absturz,als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Joseph war unser kunde hier bei der Chartered Bank von SüdAfrika Johannesburg und hatte ein Konto guthaben vonUS$14.3 million (VierzehnmilliondreihunderttausendUnited States Dollar). welches die Bank jetzt fragloserwartet durch seine Verwandten das Sie sich melden,wenn Sie sich nicht melden wird alles zu einem Afrikanischen vertrauens fond für waffen und munitionsbesorgungen bei einer freiheitsbewegung hier in Africa gespendet.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch die Chartered Bank gemacht,um einen kontakt mit jemanden von derJoseph familie oder Verwandten zu bekommen.
Es ha taber bis jetzt keinen Erfolg gegeben.Es ist wegen der wahrgenommen moglichkeit keinen verwandten der Joseph zu finden (er hatte keinefrau und kinder) dass eine Anordnung für den fond alsnicht zubehaupten deklariert werden,sollte, und dannzum vertrauens-fond für waffen und munition bersorgungausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendetwird.
Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ichund einige meiner bewährten kollegen in der Bank beschlossen das Geldnach Ihre zustimmung zu Überweisen und suchen jetztIhre Erlaubnis das Sie sich als verwandter desverstorbenen Ing.
Joseph Haider deklarieren,damitder Fond in der höhe von USD$14.3m infolgen dessen alsder Nutznießer(Verwandter des Haider)auf Ihr BankKonto Überwiesen werden.
Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen ermöglichendiese Fonds zu behaupten werden wir zu Ihrer verfügung stellen,damitalles gut verläuft und wir versicheren Ihnen ein 100% Risiko freieVerwicklung.
Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Gange, während dierestliche 70% ist für mich und meine kollege.Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschendas vertrauen auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft zu verleihen,dann senden sie mir netterweise sofort permeine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse, Telefonnummer,fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail adresse,damit ich Ihnen die relevanten details dieser
Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen EmailAdresse: pmaputu6060@yahoo.com
verhandlung senden kann.
Danke in voraus.
Mit freundlichen Grüße.
Peter Maputu.

Freitag, 30. Mai 2008

Schwülitäten

Louffi hat es auf den Punkt gebracht. Diese tropisch-schwülen Temperaturen finden meine Pflanzen unglaublich anregend, mich aber haut es eher um.
Das spiegelt sich sogar in meinen Träumen wieder.

In dieser Woche habe ich Spätdienst, das heißt ich kann ja locker ausschlafen.


Heute morgen war ich aber, wie immer, recht früh wach, bin dann aber wieder eingedöst. Dieser stickige Zustand zwischen Tod und Geburt, Ihr wisst schon.

Jedenfalls war mein Traum so real, dass ich selbst im Traum dachte: "Wie furchtbar peinlich, das ist KEIN Traum."

Ich träumte also, ich würde an meinem Schreibtisch sitzen und auf einmal rief jemand: "Jetzt mal aufpassen, BeGu".

Als ich die Augen aufmachte, was ja in Wirklichkeit nicht zu bewerkstelligen war, sah ich, das alle Kollegen bei der Redaktionskonferenz am Newsdesk saßen.

Alle starrten mich an, weil ich ja eingeschlafen war!

So ein bekloppter Traum, dachte ich als ich dann feststellte, dass es doch nur ein Traum war. Es ging aber weiter:

Danach träumte ich, über mir wäre ein Dachfenster und Arbeiter würden die Bäume beschneiden, die ich durch das Fenster sehen kann! Auch das war so real.

Ich ging also im Nachthemd, mit Leggins darunter (WIE SCHEISSE IST DAS DENN!) hinaus in den Garten (hab gar keinen), der völlig verwüstet waren.


Die Baumbeschneider haben meine schönen Blumen zertrampelt und schweres Gerät dort geparkt.


Was soll mir das sagen?

Und hier noch ein paar Impressionen:


Raucherprobleme: Wohin mit den Kippen?
Am Rhein gefunden
Neu erworbener Türkenmohn!
Lisa und ihr neues Spielzeug -quietscht furchtbar!

Montag, 19. Mai 2008

Die Jazzprofessorin und der komische Anwalt


Eine schöne Eröffnung war es. Schatz hat zusammen mit seiner Partnerin eine Bürogemeinschaft mit Badaustellung eröffnet.

Das Wetter spielte am Freitag mit, es kamen viele Menschen und alle sahen zufrieden aus.

Der Nachmittag war längst vergangen, es waren aber immer noch einige Leute da.

Nebenan hatte das Textzentrum zu einem Liedermacher-Konzert eingeladen, so dass sich die Menschen vermischten.
Elegantes Publikum, dass sich hochwertige Badmöbel anschaut, neben jungen Menschen, die ihre Zigaretten selbst drehen.

Lustiger Anblick.


Zu später Stunde kam Europas einzige Jazzprofessorin - Ilse Storb - auch noch vorbei, um sich ein Bild von der neuen Location zu machen.

Ilse ist neugierig, mag Menschen und erzählt gern und viel. Aus gutem Grund, sie ist weltgewandt, weit gereist und doch eine Frau mit Herz und Schnauze.

Drei Jungs von der anderen Veranstaltung wurden hellhörig und gesellten sich zu uns. Es stellte sich heraus, dass sie an der Uni Essen studierten und ihr Professor ein guter Bekannte von Ilse ist.
Bis dahin also schon eine illustre Runde.


Auf einmal kam ganz unbemerkt ein Mann vorbei. Schatz meinte: Das ist doch Dr. Welf Haeger!
Ilse: Wer ist das?
Schatz: Dieser Comedian.

Ilse: Herr Doktor - bleiben Sie doch mal stehen!


Er kam tatsächlich zurück und liess sich überreden, mit uns einen Wein zu trinken.


"Nun machen Sie doch mal einen Witz!" versuchte Ilse ihn zu überreden.

Das er das nicht wollte, kann ich nur zu gut verstehen. Ich parodiere selbst gern Menschen und wenn mir einer sagt, ich soll "mal eben" aus dem Stegreif etwas nachmachen, dann ist das nicht möglich.

Wie dem auch sei: Welf ist ein sympathischer und von Grund auf witziger Mensch! Ich habe mich sehr gefreut ihn kennen zu lernen.

Er war auf dem Weg zu einem Salsa-Merengue Abend, der in der Nachbarschaft statt fand.


Insgesamt ein super unterhaltsamer, informativer Abend. Die Jungs auch supernett - gute Gespräche und ich glaube, die konnten das alles gar nicht fassen, als sie nach Hause gingen.

Wir mussten ja am nächsten Tag zur Kyrburg - Whsiky Tasting! Aber davon später mehr..


Dienstag, 6. Mai 2008

Deutschland den Deutschen!

Türken raus, Ausländer raus, alle raus. Ich weiss nicht, ob meine Wahrnehmung bezüglich diesen Themas mehr geschärft ist als sonst, es kommt mir jedoch vor, als würden diese Parolen verstärkt die Wände aller möglichen Gebäude verschandeln.

Es sind sicher Blagen die nachplappern was sie hören, oder aber die ganz Dummen.
Natürlich sind es nicht die "intelligenten" Nazis, die für diese Schmierereien verantwortlich sind. Ja, auch diese Spezies gibt es.

Intelligent und asozial, eine ganz gefährliche Mischung. Sie agieren subtil, eloquent, geschickt, bieten keine Angriffsfläche und vertreten ihre Meinung.
Ganz sachlich, ganz öffentlich. Keine Geheimnistuerei, nichts verstecktes.
Und das macht es so ungreifbar und gefährlich.


Ausländer raus!

Was wäre, wenn ALLE Ausländer Deutschland verlassen müssten?
Ich habe mal versucht mir das vorzustellen: Alle Ausländer sind weg. Verlassene Pizzerien, Dönerbuden, kein Falafel mehr, Chinaman weg!
Muttersprachliche Lehrer: Ade!
Polnische Spargelstecher sind auch nicht mehr da.

Tolle Vorstellung?
Natürlich fahren WIR Deutschen dann auch nicht mehr ins Ausland, wir machen Urlaub in unserem schönen Deutschland. Es gibt keinen Porree mehr aus Holland, dänische Lakritze sind tabu, genauso wie Stroh Rum.

Herrlich, oder?

Lass uns doch einen Zaun um UNSER Land ziehen, dann ist alles gut.
Nur noch deutsche Töne, Vollbeschäftigung, Hausmannskost und niemand liegt uns mehr auf der Tasche.

Paradiesisch, nicht?

Iditotisch!

Freitag, 25. April 2008

So schnell wird man Millionär

Sehr Geehrter,
Auch wenn dieser Brief Sie sicherlich überraschen wird, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit um ihn zu lesen. Es ist sehr wichtig. Ich bin Robert Schumacher und ich arbeite bei einer Finanzhaus.Ich habe Ihre Adresse durch den International Web Directory Online gefunden. Während unseres letzten Treffens und Überprüfung der Bankkontos hat meine Abteilung ein untätiges Konto mit einer riesigen Geldsumme, US$ 8,500,000.00(Acht Million fünfhundert tausend US Dollar) gefunden, das einem unseren gestorbenen Kunden gehört: Herr Williams aus England. Er ist gestorben und hat keine Begünstigten hinterlassen. So dass die Fonds auf seinem Konto untätig geblieben sind, ohne jeden Anspruch oder Aktivität für einige Zeit schon.Wegen unseren Finanzhaus vorschriften kann nur ein Ausländer als nächster Verwandten stehen und deshalb habe ich mich entschlossen Sie zu kontaktieren, um mit Ihnen zusammen zu arbeiten um diese untätigen Fonds zu reaktivieren. Und so jede negative Entwicklung oder sogar den endgültigen Verlust der Fonds abzuwenden. In Namen meiner Kollegen suchen ich Ihre Erlaubnis als nächster Verwandte unseres verstorbenen Kunden zu stehen, so dass die Fonds freigestellt und auf ihr Konto überwiesen werden können. Sie würden zum nächsten Verwandten des Begünstigten werden und die Fonds werden in Ihre Verantwortung freigestellt werden. Wir dürfen mit ausländischen Kontos nicht arbeiten, das könnte in der Zeit der Überweisung auffallen. Ich arbeite noch bei dieser Finanzhaus, das ist der eigentliche Grund, dass ich eine zweite Partei oder Person benötige, um mit mir zu arbeiten und Anforderungen als nächster Verwandte zu schicken und auch um ein Bankkonto bereit zu stellen, oder eines bei einer neuen Bank zu eröffnen, um die untätige Fonds zu erhalten.Am Ende der Transaktion werden Ihnen 40% Prozent zustehen, zur Seite gelegt und 60% werden für meine Kollegen und mich sein.Was ich von Ihnen verlange ist als nächster Verwandte des Verstorbenen zu stehen. Ich besitze alle notwendigen Dokumente um die Transaktion erfolgreich zu verwirklichen.Weitere Informationen werden Sie so bald ich Ihre positive Antwort bekomme erhalten. Ich schlage Ihnen vor so bald wie möglich mir zu antworten. Wir haben nicht viel Zeit diese unglückliche Situation zu ändern und ich befürchte, dass ohne Ihre Hilfe alles verloren gehen wird. Wegen der Vertraulichkeit bitte ich Sie mir auf meine privaten Email Adresse mit folgenden Angaben zu antworten: Vollständiger Name, Adresse, Telefon- und Faxnummer.In Erwartung Ihrer Antwort, verbleibe ich, mit freundlichen Gruessen, Robert Schumacher.robeschumacher@aim.com

Mittwoch, 23. April 2008

Luise seine Schwester

Am Samstag war ich mit zwei Freundinnen in der Sauna. Wir hatten ein sehr lustiges Erlebnis, was ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Wir waren in der Umkleidekabine und eine beleibte Dame kam hinzu.
"Könnt Ihr ma auf meine Klamotten aufpassen, ich hab mein Badenanzuch inne Sauna vergessen."
Klar machen wir! Als sie raus war, sind wir erst mal in irres Lachen ausgebrochen und uns kam sofort der Vergleich zu Luise Kochinsky. Während wir noch darüber reden, kommt "Luise" zurück und hakt sofort ins Gespräch ein:
"Ja, der Olm is nett, aber den Horst Schlämmer den mach ich noch mehr..!" Wir haben ihr zugestimmt und ein wenig darüber lamentiert.
Luise redet und redet, im breitesten Ruhrpottdeutsch, steht hinter einer Freundin und bückt sich beim Reden, so dass ich ihr direkt in ihre Puperze gucken kann.
Freundin S. sieht das natürlich nicht, aber ich musste mich tierisch zusammenreissen.

Dann kam es: Luise holt den Schlüpfer raus. Schlüpfer ist gar kein Ausdruck! ZELT wäre passender gewesen.

Ihre Titten hat sie in einen RIESEN-BH gequetscht. Einen Teil der Dinger rutschten unten raus. Und ich musste das mit ansehen!
Als Sie das Zelt dann anzog und bis unter die Arme zog, konnte ich nicht mehr. Freundin H. musste sich auch schon sehr zusammenreissen.

Wir versuchten so ungezwungen wie möglich zu tun. S. und ich haben dann die Umkleide verlassen.
Sie kam hinterher - in einer riesigen Jeansjacke stand sie vor dem Drehkreuz. Sobald die Saunazeit überschritten ist, kommt man nicht mehr durch und muss eine Klingel drücken, damit die Dame oben das Kreuz freigibt.

Ich hörte sie murmeln, konnte aber beim besten Willen nicht hingehen, weil ich vor Lachen kein Wort herausgebracht hätte.
Freundin H. kam aus der Umkleide, die hat sich Luise direkt gekrallt und um Hilfe gebeten.

"Hier steht es doch", sagt H. "Klingel drücken."
Luise drückt die Klingel und bölkt sofort in den Lautsprecher: "Wieer müsssen naaachzaahlen!"

So schnell war die Dame aber nicht, ihr Ruf blieb ungehört. "Nochmal klingeln" sagt H.
Sie wiederholt das Procedere und endlich meldet sich jemand.
Der Spruch wird wiederholt, mit allerlei Erklärungen. Das Kreuz lässt sich bewegen und wir marschieren nach oben.
Dort fragt sie noch einmal ganz detalliert nach, was eine Überziehung der Zeit kostet.

Wir sind vor der Tür erst einmal schreiend kollabiert.

Donnerstag, 13. März 2008

Tankstelle, morgen um 7:50 Uhr

Volltanken: Über 40 Euro. Danach ins Kassenhäuschen. Angestellte: "Bittechön?"
Ich: "Ähem, die 2 bitte."
Angestellte: "Chaben Sie eine Chlubkarte oder ADACCC-Karte?"
Ich: "Nein"
Angestellte: "Möcccchhhten Chi einen Ferrari-Chlüchelanhänger für Chwei Euro?"
Ich: "Nein"
Angestellte: "Ok, chönen Tag noch..:"
TSCHÜSS.

Ein Chrachfehler kann niedlich sein, muss aber nicht...

Mittwoch, 5. März 2008

Probiotischer Tampon!

allein in Deutschland leiden fast 6 Millionen Frauen regelmäßig unter vaginalen Infektionen. Schwedische Wissenschaftler haben eine patentierte Kombination von Lactobazillen entwickelt, die in der gesunden körpereigenen Vaginalflora vorkommen und jetzt erstmals in Form eines probiotischen Tampons (ellen® Probiotic Tampon, ab 15. März 2008 in der Apotheke) zur Vorbeugung und Behandlung vaginaler Beschwerden zur Verfügung stehen.

Was den Tampon so besonders macht, warum schwedische Frauen schon jetzt von dem Produkt begeistert sind sowie alles Wissenswerte rund ums Thema Vaginal-Infekte lesen Sie in unserem aktuellen Presseimaterial

Ich glaubs nicht! Ob es die auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen sind...

Freitag, 11. Januar 2008

Variete und Disco und so

heute hatte ich eine Presseeinladung ins Variete, mit Essen und Trinken und so. Immer wiede schön, das GOP. Seit neuestem haben die eine Disco angeschlossen, die ich mir heute nach der Vorstellung angeschaut habe.
Schön. Und gut besucht. Die Tanzfläche leer.
Die Musik gut. Wer macht den Eintänzer? Ich. Ist mir doch egal. Ich habe Platz und kann dem Song frönen. Dem Kerl wars peinlich, oder?
Keine Ahnung.
Eine halbe Stunde später war die Tanzfläche voll, warum wohl?
Ich verstehs nicht. Wenn ich tanzen will, tanze ich.

Beim rausgehen, nichts bezahlt! Pressekarte. Ich hatte ein Bier, der Kerl einen Cappuccino. Andere hätten sich die Hucke vollgesoffen. Es gibt schlimmeres in dem Job.
Hier das Foto von gestern. Warum stellen Kerle leere Dinge in den Kühlschrank?

Sonntag, 23. Dezember 2007

Kürbiskerne, Sonnenblumen, Mohn und Sesam

Mein Kerl kann sich einfach nicht merken, dass ich am Wochenende am liebsten KÜRBISKERN-Brötchen esse.
Wenn ich nicht laufen gehe, ist er für die Brötchen verantwortlich und kommt jedesmal freudestrahlend mit irgendwelchen Körnerbrötchen nach Hause - leider nie Kürbiskern.
Kann er sich nicht merken, sagt er.

Ich habe zu ihm gesagt: Denk an Deinen Kopf, dann fällt es Dir ein.

Samstag: Er denkt angestrengt nach.
"Watt bisse am Denken" frag ich ihn.

Welche Brötchen ich gleich holen muss.. sagt er.

"Und?" "Sonneblumenkern!
"Nein!" Roggen!
"Nein" Mehrkorn, Sesam, Mohn!
"Nein, nein, nein! Denk an Deinen KOPF!" sage ich.

Watt sacht der Kerl!

HASENKOPFBRÖTCHEN!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Silvester im Swingerclub

Kollege B. suchte heute nach Informationen über ein Stadtmagazin und kam zufällig auf die Seiten eines gleichnamigen Swingerclub im Schwäbischen.
Ist ja schon sehr witzig, was dort geschrieben steht. Hier z.B. die "Aufriss-Regeln":

Baggertipps & Regeln beim Aufriss im Pärchenclub:

Drängel dich niemals auf, sondern nimm erst Blickkontakt mit der Dame oder dem Paar deiner/eurer Wahl auf.

Kommt erstmal ins Gespräch - dann könnt ihr euch auf eine Spielwiese verziehen.

Siehst du bumsende Pärchen auf einer Spielwiese, dann leg dich erstmal dazu und beobachte. Du kannst dich auch sachte einmischen, wird deine Hand aber weggeschoben, bist du nicht erwünscht. Zieh dich dann diskret zurück!

Sei locker und offen und verzieh dich nicht schüchtern in eine Ecke - freundlich und interessiert hast du schon fast gewonnen!

Achte auf deine Kleidung und Körperpflege: saubere, schicke Wäsche ist ein Muss - und die Dusche vorher auch!

Versuche in den Gesprächen mit anderen Gästen herauszufinden, was diese sich von dem Clubbesuch versprechen. So kannst du flexibel reagieren.

Will ein Pärchen, wo du gerne mal mit der Frau bumsen würdest, nur anderen beim Sex zuschauen, dann akzeptiere das!


Schon das Wort: "Bumsen" finde ich unglaublich. Ich wüsste gern, wer der Texter ist.

Die Speisenauswahl ist auch ganz fantastisch:
Kartoffelsalat, Selleriesalat, Bohnensalat, Grüner Salat, Tomatensalat, Wurstsalat, Karottensalat, Krautsalat, Ochsenmaulsalat, Nudelsalat, Lachs, Hähnchen, verschiedene Sorten kalter Braten, Schinken mit Spargel, Hackfleischbällchen, französische Käseplatte, Trauben. Honigmelone, Ananas, Äpfel, Orangen, Bananen, Lendenfilet, Wildschweinbraten, Rinderbraten, französisch gefüllter Braten...

Also also Dinge, die ordentlich Tinte auf den Füller geben.
Was bitte ist Ochsenmaulsalat?? Ich kenne Ochsenschwanzsuppe, die auch ganz hervorragend dorthin gepasst hätte.

Ach übrigens: Für die ausgelassene Silvesterparty gibt es noch Karten:
Lachen, Tanzen, eine Orgie feiern...

Da würde ich gern mal Mäuschen spielen..

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Bildung

Je geringer die Bildung, umso knapper die Kleidung.

Stimmt immer!

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Kleine Schote am Rande

Von der Kollegin erzählt. Ihr 10-jähriger Sohn erzählte gestern eine Begebenheit aus der Schule.
Eine Mitschülerin von ihm, schrieb einen Text und bastelte gleichzeitig etwas.
Der Lehrer lobte das Mädchen und sagte, er fände es großartig, dass sie zwei Dinge gleichzeitig bewältigen könnte.
"Ich bin ja auch eine "FRAU" behauptete sie selbstbewußt, wir können eben mehrere Dinge gleichzeitig tun."
Daraufhin der Sohn meiner Kollegin: " Das können Männer auch!" "Was denn zum Beispiel?" fragte der Lehrer.

"Wir können auf dem Sofa sitzen, fernsehen und was trinken!" Das sind schon drei Dinge!

Zu seiner Mutter sagte er: "Mama - und wir können uns dabei noch am Sack kratzen, das habe ich dem Lehrer aber nicht gesagt...."

Ist das nicht unglaublich?

Dienstag, 4. Dezember 2007

Ficken für den Regenwald

Ich komme zu nichts, aber immerhin habe ich mir vorgenommen, im nächsten Jahr mehr für die Aufforstung des Regenwaldes zu tun.
Darum mache ich hier mit!

Schön oder?

Also, was gibt es Neues von FFF-Öko Porno Ende 2006?

FFF hat eine Menge zu tun. Die Umwelt und die Sexualität zu befreien ist eine ziemlich große Aufgabe. Daher fehlt uns manchmal die Zeit, die freien Seiten der FFF-Webseite upzudaten. Wir müssen uns darauf konzentrieren, den Mitgliederbereich zu aktualisieren. Wenn ihr also mehr Informationen darüber erhalten möchtet, was wir tun, unterstützt uns bitte, werdet ein FFF-Mitglied und helft uns dabei, die Natur zu retten.

Diesen Winter haben wir endlich die Möglichkeit, das Naturprojekt in Costa Rica und Ecuador zu besuchen, mit dem wir zusammen arbeiten. In Costa Rica kaufen wir Landflächen und machen daraus geschützte Gebiete. Bis jetzt haben wir etwa 50 Hektar Regenwald gekauft, der jetzt davor geschützt ist, gerodet und zerstört zu werden. Und das ist erst der Anfang.

Donnerstag, 15. November 2007

Pferdeflüstern für Manager

Manchmal frage ich mich, warum ich eine absurde Idee nicht einfach in die Tat umsetze und damit schweinereich werde.

Man rettet ein paar Klepper vorm Schlachthof, redet Leuten ein, die Viecher wären der Schlüssel zum Erfolg und kassiert dafür einen ordentlichen Batzen Geld:

„Wir nutzen Pferde als Co-Trai­ner. Pferde wirken wie ein Spiegel: Sie sind unbestechlich, unvoreingenommen und ehrlich.“ Diese natürliche Autorität können Manager bei „Herdenchef“ erlernen. Kurz vor den Toren der Stadt, ge­nauer gesagt in Mettmann, finden regelmäßig Seminare mit den Schwerpunkten Zielorientierung, Führungsstil und Motivation statt. Neben der Arbeit mit Pferden spielt bei „Herdenchef“ auch die psychologische Komponente und wie man diese zur Leistungssteigerung einsetzt eine wichtige Rolle.


Pferd als Spiegel - na schönen Dank! Ich bin der Alpharüde!!

Lest selbst!


Sonntag, 21. Oktober 2007

Das ist der Wahrheit

Wir müssen uns wirklich nicht wundern, daß kaum noch jemand in der Lage ist, echtes, gutes Deutsch zu reden!

Oder bin ich die einzige, altmodische Tante, die Wert auf korrekte Aussprache legt?

Dienstag, 16. Oktober 2007

Lonely Heart Club

Ich weiß, wo Sergeant Pepper sein Unwesen treibt.. Und was er dazu trinkt.


Freitag, 12. Oktober 2007

Chaostage

Heute streiken die Lokführer und mir war klar, daß die Straßen ein wenig voller sein werden als normal.
Ich gebe es zu, ich bin faul und fahre die rund 4 KM zum Büro mit dem Wagen.
Es fing schon schlecht an, auf der Hauptstraße gab es bereits einen prächtigen Stau. Gute Gelegenheit wieder Fehler in der heimischen Tageszeitung zu entdecken.

Ich bleibe auf der Hauptstraße und muss normalerweise links abbiegen. Nach quälenden 20 Minuten musste ich feststellen, daß links abbiegen nicht möglich war. Die grünen Freunden haben die Spur gesperrt. Also geradeaus, mir war überhaupt nicht klar, wo ich parken kann.
An einem solchen Tag ist es rund ums Büro nicht möglich.

Clever, wie ich bin, bin ich auf den Parkplatz des alten Bürogebäudes gefahren. Allerdings ist dort jetzt ein "Job Center" und die Arbeitslosen haben alle Parkplätze okkupiert.

Vor mir fuhr ein Wagen in die Tiefgarage und ich hinterher. Für den Einlaß benötigt man einen Schlüssel, den ich leider nicht mehr besitze.
Alles frei in der Tiefgarage, selbst mein alter Parkplatz.

Nach mir kam noch ein Kollege und wir gingen gemeinsam in Richtung Büro.
Von weitem sahen wir bereits, daß weitere Einsatzkräfte die Straße gesperrt haben.
Die Bescherung war offensichtlich.
Der Inhalt eines Bierlasters ist genau vor unserem Verlagshaus ausgekippt und hat sein nassen Gut literweise verteilt.

Ich habe schnell einige Fotos gemacht. Ein gelungener Aufmacher für den morgigen Lokalteil. Vor der Haustür präsentiert. Prima.

Seht selbst:


Bestimmt ein prima Morgen für den Mercedes Besitzer.

Die Plörre floß bis in die Seitenstraße. Es riecht draußen, wie in einer Brauerei.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Wir sind jung und wir sind frei

Was fällt Euch dazu ein:
Woran denkt Ihr, wenn Ihr "Hightech Inder" vernehmt?
Sätze wie: Rot und Grün kann uns nicht schrecken, Schwarz nicht unser Herz erwecken.
Freiheit ist unser Ideal?
Denn wir sind jung und liberal.

Genau die JuLi (junge Liberale) haben eine eigene Hymne.

Die anfänglichen Klänge erinnern doch stark an ein von Hoffmann von Fallersleben vertontes Werk. Und ich meine nicht das "Trinklied".

Nein, es ist keine Verarsche, es ist der bittere Ernst derer, deren Freiheit ihr Ideal ist.

Hört selbst!