Posts mit dem Label Schottalnd werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schottalnd werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 2. Juli 2008

Nix Neues

Ich habe einfach keine Zeit zum Bloggen - zu viel Arbeit und abends habe ich keine Lust.


Einfach noch ein paar Schottland Fotos für Euch:

Dienstag, 24. Juni 2008

Schottland

Back to Good Old Germany.
Es war wundervoll. Edingburgh, danach Arran (tolle Insel!) rüber mit der Fähre nach Kintyre und dort haben wir uns manifestiert!
Bis zum vorletzten Tag sind wir dort, in der Nähe von Tarbert geblieben.

Von hier aus ging es einen Tag nach Islay, Besuch von Bowmore.


Die Destilliery produziert zur Zeit keinen Whisky - es herrscht Wassermangel! Kaum vorstellbar.


Diesen Zustand erlebten die Whiksy-Macher vor mehr als 30 Jahren zuletzt.

Hier mal ein paar Eindrücke - es folgen noch mehr

Mittwoch, 21. Mai 2008

Whisky-Tasting auf Burg Kyrburg in Kirn



Am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Rheinland-Pfalz um in Kirn an einem Whisky-Tasting teilzunehmen.

Die Burg allein machte schon Lust auf Schottland, die Dudelsackmusik im Innenhof trieb mir fast die Tränen in die Augen, so schön fand ich das.


Nach der Musik und dem ersten Drink ging es zum Essen. Ein leckeres 3-Gänge-Menür wurde serviert.
Lisa war natürlich auch dabei und hat, besonders bei den Frauen, zu Entzückungsausrufen geführt.


Nach dem Essen ging es in den Keller - in dem sich auch ein Whiskymuseum befand. Sehr eindrucksvoll!


Wir haben ausschließlich Whiskys von der Insel Islay probiert - das sind auch meine Lieblingswhiskys.
Dazu gab es Unmengen von Informationen zu den Distillerien, Lagerung, Fässer und Finishing von Prof. Walter Schobert.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend, mit tollem Whisky und netten Leuten.


Sláinte


SIlke: Vielen Dank für den Tipp!

Montag, 23. Juli 2007

Schottland eine Reise - Teil 4

Von dieser Position aus, was es eine Freude, diverse Ausflüge zu unternehmen. Zum Beispiel nach Culloden, wo die legendäre Schlacht der Jakobiter gegen die Englischen Truppen stattfand. Auf Seiten der Highlander waren viele Opfer zu beklagen. Kein Wunder, die Jungs waren in der Unterzahl, schlecht ernährt und erschöpft. So haben die Rotröcke ein leichtes Spiel gehabt. Und der Oberfeigling "Bonnie Prince Charlie" hat sich aus dem Staub gemacht!
Zumindest kennen alle Gabaldon Fans diese Geschichte.

Hier ein paar Bilder:


Der Tag in Inverness war richtig warm und schön. Am nächsten Tag haben wir noch eine tolle Wanderung gemacht und am übernächsten Tag sind wir von Fort Williams nach Mallaig gefahren.
Ein Traum für alle Harry Potter Fans .
Wir kennen den Steam Train „The Jacobite“ Hogwarts Express. Zu diesem Zweck wurde er knallrot umlackiert.
Der Zug ist immer restlos ausgebucht und man muss sich rechtzeitig um Plätze bemühen.
Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, einen Tag vorher direkt am Zug zu buchen. Weil wir genau das gemacht haben, haben wir unsere Plätze im hintersten Wagen eingenommen.
Der Zug war rappelvoll, es waren fast ausschließlich Reisegruppen gebucht. Kaum Kinder, fast nur ältere Menschen.

Seit 1983 fährt der Zug die 42-Meilen-Strecke von Fort William nach Mallaig hin und zurück. Man sitzt gemütlich und kann ganz entspannt die wirklich einmalige Landschaft genießen.

Der Höhepunkt der Fahrt ist die Überfahrt des Viaducts bei Glenfinnan, das aus 21 Pfeilern besteht.
Am Glenfinnan Viaduct wurden unter anderen Szenen Filmszenen für die Harry-Potter Verfilmungen gedreht. Der Hogwart Express passiert das Viaduct.

Entsprechend groß war die Aufregung im Zug als wir die Stelle erreichten. Die Kameras wurden gezückt und viele „Ahs“ und “Ohs“ tönten durch die Waggons.
Man fährt vorbei an kleinen Wasserfällen, hügeligen Landschaften, an einer Schleuse und sieht vom Zug aus die Bucht von Morar.

Hier wurde unter anderem „Local Hero“ gedreht, ebenso wie Teile vom „Highlander“. Eine sehr beeindruckende Bucht mit schneeweißem, breiten Sandstrand.

Mallaig ist ein kleiner, schöner Küstenort, in dem es einige Restaurants, Souvenirläden und jede Menge verfressener Silbermöwen gibt.
Von Mallaig aus, gehen die Fähren zur Isle of Skye und anderen kleineren Inseln.

Während unser Waggon auf der Hinfahrt der letzte war, befanden wir uns auf dem Rückweg direkt hinter der Lok. Es qualmte auch schon mal kräftig durch die Fenster hinein. Das Schnauben und Zischen war für mich ein Ohrenschmaus.
Der Zugführer hat auch gerne einmal mit der schrillen Dampfpfeife lustige Sequenzen „gepfiffen“.
Egal wo der Zug vorbei kam, es wurde gewunken, gelacht und fotografiert.

Mit 28 Pfund pro Nase keine günstige Angelegenheit, aber absolut empfehlenswert.

Hier ein paar Eindrücke:











Am Donnerstag mussten wir dann leider wieder abreisen und sind nach Glasgow gefahren. Dieser Höllenverkehr in der Stadt! Und überall Baustellen, jede Ampel rot!
Ätzend. Wir hatten ein Hotel mitten in der Stadt, 4. Etage - kein Aufzug und mehr als 20 KG Gepäck. Eine elende Schlepperei.
Zu allem Unglück hatte das Zimmer eine Raumtemperatur von ungefähr 300 Grad!
Wir sind dann erst mal in die Stadt, etwas essen und trinken gegangen und kamen spät abends zum Hotel zurück.
Die Straße hell erleuchtet und gesperrt. Vor unserem Hotel wurde ein Film gedreht, wir mussten also ganz hinten um das Hotel herum und konnten von unserm Fenster aus das Treiben beobachten.
Fotografieren war verboten, allerdings konnte ich trotzdem 2 Fotos machen:



Der Rückflug verlief dann reibungslos, ich hatte dann ein paar Tage Zeit, um mich auf Florenz vorzubereiten.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Schottland - eine Reise Teil 3

Nach der Wanderung, auf dem Heimweg, haben wir noch einen echt empfehlenswerten Garten entdeckt. In Kyle of Lochash gibt es tolle Gärten. Die Kyle of Lochash Gardens.
Man kann herrlich durch die angelegten Gärten und gut zu bewandernden Pinienwälder laufen.
Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Man schaut dann z.B. aufs Loch Ash. Überaus lehrreich ist es zudem auch noch. Beschilderungen sagen dem Nicht-Botaniker um welche Pflanze oder welchen Baum es sich handelt. Der Garten wirkt wie ein Märchengarten. So pittoresk und etwas unwirklich.
Auf dem Weg zu den Gärten stehen einige einsame Cottages direkt am Loch.
Traumhaft.

Den nächsten Tag wollten wir auf der Isle of Skye verbringen. Das Wetter war klasse, als wir losfuhren! Aber kaum waren wir über die Brücke, schon ging es los. Dunkle Wolken ließen Böses ahnen. Zuerst haben wir uns auf den Weg nach Armadon Castle gemacht - den Wohnsitz der McDonalds.
Auf dem Weg zur Besichtigung des Castles schüttete es wie aus Kübeln. Innerhalb von wenigen Minuten waren wir KOMPLETT durchnässt.
Wir sahen aus, wie durchs Wasser gezogen. Die Regenjacken waren eigentlich so gut wie überflüssig (im wahrsten Sinne des Wortes).
Eiligen Schrittes sind wir zum Restaurant gerannt und sofort zur Toilette.
Hier waren schon einige Frauen versammelt, die ihre Sachen unter dem Händetrockner trockneten. Brav haben wir uns eingereiht und konnten die Beine einigermassen trocknen.
Sah bestimmt bizarr aus, wie ich versucht habe, meinen nassen Hintern unter den Händetrockner zu quetschen. Egal. Nach einem heißen Tee ging die Fahrt weiter.
Das Wetter wurde besser. Die Bergwelt von Skye ist der Hammer. Total klasse.
Wir haben das Skye Serpentarium in Broadford besucht und einen echten Phyton auf dem Arm gehabt. Tolles Gefühl! Ganz warm, weich und doch total muskulös. Ein einmaliges Gefühl. Der Kerl hat uns auch alles ganz genau erzählt. Die armen Schlangen und Echsen wurden teilweilse vom Zoll befreit. Man hat sie in winzige Beutelchen gequetscht! Da bekomme ich einen Zorn!

Sonne und Regen wechselten sich ab. Es gab tolle Wasserfälle und beeindruckende Felsen wie den "Kiltrock".
Man spürte an allen Stellen diese unglaublich Energie. Einfach unbeschreiblich. Erst spät abends waren wir wieder zurück und todmüde.
Ursprünglich wollten wir ja weiter in den Norden fahren, haben uns aber kurzfristig überlegt, doch wieder Fort Augustus anzusteuern, hier waren wir vor 5 Jahren schon einmal.
Also haben wir uns auf den Weg gemacht und sind direkt zur Touri-Info gefahren. Wir haben div. Bed & Breakfast angerufen - ohne Erfolg.
Ich wußte dennoch, dass irgendwo die optimale Unterkunft auf uns wartet und bin meinem Gespür gefolgt.
Ein langer Weg führte an Felsen vorbei und ich wusste, es erwartet uns eine traumhafte Unterkunft. In Schottland bin ich fast hellseherisch, vor 5 Jahren hatte ich bereits ein merkwürdiges Erlebnis, aber dazu komm ich später.
Es war so, nach ca. 1 KM lag vor uns ein Traumhaus mit Pferden, Rasen und das ganze direkt am Loch Ness.
Und: Wir hatten Glück und bekamen eine komplette Wohnung für uns! Wir haben uns vor lauter Freude in den Armen gelegen. DAS wars, die Traumunterkunft und die Vermieterin ist eine total reizende Dame.
Wir haben dann beschlossen, bis kurz vor Ende des Urlaubs - also bis Donnerstag - an diesem Ort zu verbringen. Eigentlich war die Wohnung belegt, aber auch da war ich zuversichtlich, dass wir verlängern können. Hat natürlich auch geklappt.
Hier ein paar Impressionen:



Das Haus und die Umgebung








Seine Bewohner






Dienstag, 17. Juli 2007

Schottland - eine Reise Teil 2


Oban ist wirklich schön. Es gibt eine Destillerie, die wir besuchen. Den Geruch werde ich nie vergessen und natürlich auch nicht den Geschmack des herrlichen Whiskys.
Wir sind jedenfalls am nächsten Tag mit einem Kutter nach Mull gefahren. Vorbei an einem Leuchtturm. Eine herrliche Überfahrt. Wir hatten allerdings nur die Möglichkeit, Duart Castle zu besichtigen.
In das Schloss sind wir nicht hineingegangen. Lieber haben wir die Umgebung erkundet, Tee getrunken und die heimischen Mitbewohner mit Kekskrümeln versorgt.

Es ist ein magischer Ort. Seit Jahrhunderten ist das Castle im Besitz der McLeans.
Es gab noch einen Garten: Den Wood of Millenium. Dieser Garten wurde 2000 angelegt und ist eine echte Oase.
Abends waren wir bei McTavish.
Ein Touri-Restaurant mit schottischen Tänzen und Musik. Mir hat es trotzdem gefallen.

Und dann die Führung durch die Oban Distillery. Leider durfte ich innerhalb der Destillerie nicht fotografieren. Es gab ein Schild in Deutsch: Bitte folgen Sie immer ihrem Führer. Haha, wo die das wohl abgeschrieben haben?
Dieser Whisky ist köstlich. Und ich habe jede Menge über "Spirit Cases", Lagerung und div. Geschmacksrichtungen erfahren. Klasse.

Nach 2 Nächten ging es weiter nach Dornie.
Die Attraktion ist das Eilean Donan Castle.


Hier wurde unter anderem auch der Highlander gedreht. Wir haben das Schloß von innen besichtigt. Naja, kann man sich eigentlich sparen.

Wir haben ein Bed & Breakfast bei einer älteren Frau gefunden. Die Tür war immer offen! Sowas wäre bei uns gar nicht möglich.
Am nächsten Tag haben wir eine Wanderung in Plockton gemacht.
Das war richtig abenteuerlich. Die Wege waren schlammig und teilweise so überwuchert, dass wir gebückt gehen mussten.
Wir wanderten fast 2 Stunden.

Tolle Wanderung mit vielen sehenswerten Dingen.
Nach der Wanderung gab es erst einmal Tee und Kuchen in dem schönen Ort.

Mehr gibts morgen..

Montag, 16. Juli 2007

Schottland - eine Reise Teil 1

Nach all der Aufregung sind wir dann endlich um 2 Uhr nachts in Glasgow gelandet. Völlig fertig, versteht sich. Zum Glück hatten wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens gebucht, dass auch die ganze Nacht geöffnet hatte.
Etwas hilflos standen wir am Flughafen herum und haben einige der vielen Polizisten nach dem Weg zum Hotel gefragt. Man wies uns grob die Richtung.
Natürlich führte der Weg über eine Schnellstraße, die auch nachts noch befahren wurde. Das Risiko wollten wir nicht eingehen. Also wieder zurück, einen Taxifahrer gefragt.
Das Hotel hätte eine Shuffle-Service, den wir anrufen könnten.
Wieder zum Flughafen, keine Ahnung wo man anrufen kann.
Die netten Polizisten haben uns dann gefragt, ob wir den Weg nicht gefunden hätten. Wir haben grob unser Problem erklärt.
Ein Busfahrer beteiligt sich an dem Gespräch und auf freundliches Drängen der Polizisten bringt er uns zum Hotel.
Ein ganzer Bus nur für uns. Wir sind heilfroh!
Endlich ein Bett!
Das Zimmer stank nach Rauch, es war nur ein Bett mit durchgehender Matratze vorhanden, toll!
Daggi hat sich beschwert. Es gab angeblich keine anderen Zimmer.

Immerhin kam ein Mitarbeiter des Hotels mit einer rosa gefärbten Chemiekeule mit aufs Zimmer.
Er versprach, dass dieses Spray jeden Geruch vertreibt. Ob er mich dabei angeschaut hat, konnte ich nicht beurteilen. Er schielte unglaublich.
Ich versuchte zu scherzen und meinte, dass dieses Zeugs sicher auch alle Mosktios tötet. Es gäbe keine Moskitos antwortete er bierernst.

Am nächsten Tag waren wir total fix und alle. Kaum geschlafen und völlig aufgedreht waren wir.
Am Flughafen war die Hölle los. BBC Wagen, jede Menge Polizisten und helle Aufregung.
Endlich konnten wir den Wagen in Empfang nehmen und erst mal raus aus der Stadt.
Unser Ziel war Oban.

Wunderschönes Wetter erwartete uns. Wir haben uns erst mal für 2 Nächte dort eingenistet.

Auf dem Weg nach Oban haben wir am Loch Lomond eine kleine Rast gemacht und dort von netten, älteren Pakistans erfahren, dass sie bereits seit über 50 Jahren in Schottland wohnen.
Obwohl ich so völlig fertig war, war die Fahrt ein Genuss. Die Gerüche, das viele Grün, die tolle Landschaft entschädigt für all die Strapazen.

Leider musste ich feststellen, dass meine Kamera den Geist aufgegeben hat. Tolle Wurst. In Glasgow am Flughafen hab ich darum erst einmal zwei Einwegkameras gekauft.

In Oban dann einfach eine neue kleine Digitalkamera (in ROSA! war die einzige, die es noch gab.)

Am nächsten Tag wollten wir erst einmal nach Mull fahren und uns das Duart Castle anschauen.
Mehr davon gibt es morgen!