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Montag, 2. Juni 2008

Watt mutt, datt mutt

"Wir wollen nur mal die Whisky-Abteilung begutachten".


1 1/2 Stunden später haben wir den Laden verlassen. Eine supergeile Beratung, ein tolles Gespräch, Informativ ohne Ende und natürlich tolle Tastings.


Natürlich sind wir nicht mit leeren Händen gegangen.
EIGENTLICH wollten wir nur einen Blended Whisky von Islay kaufen, die Pulle für 32 Euro. Schmeckte auch ganz gut, aber dann hat er uns DIESEN präsentiert.




Aus dem Jahre 1993 stammt das Faß #1637, welches im Alter von 14 Jahren bei 57,7% abgefüllt wurde. Heraus kamen 265 Flaschen vollgespickt mit Energie! In der Nase RAUCH, Speck, geröstete und gesalzene Haselnüsse.


Am Gaumen wiederholt sich der Eindruck der Nase. Natürlich noch deutlicher, noch ausgeprägter, noch intensiver. Selbst nach der Zugabe von einem guten Schuss Wasser steht er noch immer wie eine 1 und macht richtig Dampf!
Ein Bett im Torfbeet!


Ein Geschmackserlebnis, wie ich es noch nie hatte - je nach Wasserzugabe trank man immer wieder einen anderen Whisky. Aus diesem Fass gibt es nur 265 Flaschen.

Wobei 102 Flaschen in Essen, bei Kaspar gelandet sind. Der NR.1 Generealimporteur für die Adelphi Collection.

Langsam macht es süchtig. Wieder mal etwas ganz Besonderes - neben dem Port Ellen natürlich.



Und das Beste ist: Noch 1 1/2 Wochen - dann bin ich in Schottland!
Einen Islay- Whisky in Schottland zu trinken, ist noch einmal etwas ganz Besonderes.

Ich freu mich

Montag, 26. Mai 2008

Bayerische Impressionen

So eine Fahrt nach Bayern ist schon ein Erlebnis. Von NRW aus sind des immerhin fast 600 KM bis nach Eichstätt

Wenn es hinhaut, unternehme ich mit meinen Geschwistern einmal jährlich eine Tour. In diesem Jahr ging es in die kleine bayerische Stadt in der Nähe von Ingostadt.


Immerhin sind wir zu viert (3 Schwestern und ein Bruder), da muss der Transport gut geplant sein.
Ein Mazda 5 bot uns ideale Bedingungen. Platz genug!

Am Donnerstag früh (6 UHR!!) sind wir also losgefahren und waren um ca. 11:30 Uhr am Ziel.


Der Gasthof in dem wir übernachtet haben, war einfach, aber ein nettes Ambiente.


Die Übernachtung inkl. gutem Frühstück kostete 15 Euro p.P. Noch Fragen??


Es gab sogar eine Namensvetter-Kneipe um die Ecke, die wir natürlich sofort okkupierten und leckeres Gutmann-Bier gabs auch.



Die Brauerei war ja auch ganz in der Nähe - nur ein Ort weiter. Klar, wir haben uns mit Bier eingedeckt, schließlich ist das gute Bier nur im unmittelbaren Umkreis der Brauerei erhältlich.

Schöne Sprüche zur EM!



Interessant war es auch in Ingolstadt. Ich habe mal wieder komische Schilder gefunden:

Konkrete Kunst!!
Und dann noch auf der Willibaldsburg.


Schön wars. Selbstverständlich haben wir ordentlich Bier in uns reingeschüttet.
Ich habe mir mit meiner ältesten Schwester ein Zimmer geteilt, mein Bruder mit der anderen Schwester.

Die beiden Damen haben die Angewohnheit, schon morgen ab 6 Uhr "rumzu bagern" (wie wir am Niederrhein sagen.
Natürlich GANZ LEISE, wir haben es trotzdem gehört.
Um 7 Uhr morgens schlichen die also schon durch den Ort. Ich hätte gern mal noch ein Stündchen geschlafen.....
Dusche und WC waren nicht auf dem Zimmer, darum war es so preiswert. Es gab auch nur eine Dusche, die im wahrsten Sinne des Wortes eine Nasszelle war. Ein winziger Raum, der ruckzuck überschwemmt war.
Egal!
Das Altmühltal ist bei Radfahrer ausserordentlich beliebt. Aber kann mir mal einer erklären, warum die, meist älteren, Herren beim Frühstück in Biker-Kluft rumlaufen müssen?

Bei den knallbunten Profi-Tickets bekommt man Augenkrebs - das ist das eine.
Aber die enge Radfahrer-Buxen zeigten nicht immer die tollsten Beine und das was sie in der Hose haben, muss man doch nicht so präsentieren.

Kann man sich doch mal ne lange Hose drüber ziehen. Ich wollte das jedenfalls nicht sehen.

Also Männers: Das wirkt nicht so sexy, wie ihr vielleicht denkt.
Scheee wars!


Mittwoch, 14. Mai 2008

Ratet mal!

Wo ich in einem Monat verweile?

Kleiner Tipp: Siehe Fotos

Man achte auf die Dame mit Kopftuch, die in der Fussgängerzone mit der Gitarre saß, sie schrammelte einfach darauf rum und jammerte einen undefinierbaren Song dazu.

War sehr lustig!





Mittwoch, 13. Februar 2008

Barcelona und Fotos

Wie versprochen einfach mal ein paar Eindrücke von Barcelona. Eine wahnsinnig tolle Stadt und die Fotos sprechen einfach für sich


Ein gruseliges Baumfoto:








Die Markthalle ist der Hammer:





Tolle Fassaden und witzige Cafes:







Der Tarantino trinkt Dewars:









Der Osterhase sass auch schon parat:







Tolle Eindrücke:

Dienstag, 12. Februar 2008

Barcelona Retrospektive

Ist ja schon eine tolle Stadt. Tapas Bars ohne Ende, Rioja bis zum Abwinken, die Gaudi-Bauten sind überwältigend, die Menschen schön und das Wetter traumhaft.

So kann man es geniessen. Fotos gibt es auch. Nur heute schaffe ich das nicht.


Nur dieses eine. N. und ich haben ungefähr 3000 Fotos von uns gemacht, die Leute dachten sicher, wir wären total bekloppt..

Montag, 17. Dezember 2007

See you later, Alligator

wie versprochen, hier mein Alligator-Foto. Leider gibt es keins von mir, wie ich mich heranpirsche.

Montag, 3. Dezember 2007

Dubai und so

Dann will ich mal berichten:
Die Zeit am Flughafen war langweilig, so hatten wir reichlich Muße, uns die Leute anzuschauen.
Die ganz wichtigen Spießer sitzen in der Starbucks-"Lounge", saufen teuren Kaffee aus Pappbechern und haben ganz wichtig ihr Laptop aufgeklappt mit einer Excel Tabelle.
Klasse nur, wenn so gar nichts drinsteht. Ich habe den Schwachmaten fotografiert. Leider kann man die leere Tabelle nicht erkennen.



Warum reisen Menschen in Joggingbuxen und Trainingsanzügen durch die Welt?
Es waren natürlich Engländer. Gerne auch in Fußballtrikots, die nach einigen Stunden Flug den Schweißgeruch einer ganzen Fußballmannschaft aus Kamerun verbreiten.

Und dann dieser Typ - sehr interessante Lektüre:
Nach vielen Stunden Flug waren wir dann endlich am Airport Dubai. "Welcome to the Future", so steht es zur Begrüßung an der Paßkontrolle.
Aber bis die "Future" beginnt steht man erst einmal stundenlang an.

Der Ansturm ist einfach zu groß, der Flughafen wird zwar erweitert, bzw. neu gebaut, aber das ist nicht zu bewältigen.

Carsten hat uns abgeholt, dann noch die Ossis und dann ging es auf nach Sharjah. Das ist ein Nachbaremirat.
Es war nicht so voll auf den Straßen, wir sollten es noch anders erleben.


Die Villa, in der wir gewohnt haben, war schön. Nicht so weit vom Strand entfernt und einen Swimming-Pool gab es auch:









Zum Erholen ideal. Leider ist der Verkehr in und um Dubai die Hölle. Die 30 KM von Sharjah nach Dubai sind in ca. 30 Minuten zu erreichen. Normalerweise.
Wäre da nicht der unendliche Stau.

Manchmal saßen wir bis zu 2 Stunden im Taxi um ans Ziel zu kommen.

Innerhalb Dubais ist es auch nicht viel besser.

Man wird erschlagen von Bauwerken, Dubai wächst jährlich um 20 % an Bevölkerung.

Und alles muß noch höher, noch größer und noch opulenter sein, als auf der gesamten Welt.
Der Burj Dubai ist jetzt schon der höchste Turm der Welt, mit fast 600 Metern! Alle paar Meter Unfälle.
Ich lasse Fotos sprechen:








Die Wüste im Gegenzug ist zauberhaft. Und die Wüstensafari eine echte Gaudi! Das hat Spaß gemacht:


Ach, es war schon schön...

Samstag, 1. Dezember 2007

Wieder zurück

Ruck-Zuck ist der Urlaub vorbei und schon sind wir wieder daheim. Die gute Nachricht: Nach monatelangem Warten habe ich nun endlich einen DSL Anschluß, hat alle geklappt und die Telekom bezeichnet mich als Ex-Kundin. Klasse.
Die schlecht NAchricht: Mein komplettes Sortiment Waschpulver ist weg! Stand in einem Rollwagen im Keller. Alle futsch. Geklaut, was sonst?
Es kommt hier fast nur ein Asi in Frage. Der Arsch, der unter mir wohnt. Wer sonst? Ich bin stinksauer, natürlich war keiner im Haus.
Dubai war schön, aber anstrengend. Mann sitzt irgendwie nur im Auto, weil ständig Stau ist. Alles gigantisch!Muss ich erst einmal verarbeiten.
Dafür schon einmal ein paar Fotos. Die Wüstentour war ein Traum:



Der Burj Dubai jetzt schon der größte Turm der Welt - an die 600 Meter - Tendenz steigend.



Verrückte Welt - Skihalle mitten in Dubai. Am Ende der Shopping Mall. Draußen 30 Grad - innen -4 Grad.

Sonntag, 25. November 2007

Ausgeschlafen

Nachdem wir gestern abend nur noch fein (und günstig) essen waren, musste ich erst einmal 12 stunden schlafen. Gleich geht es zum Strand, der wirklich sehr schön ist. Ich freue mich schon auf ein Bad im persischen Golf.
Außer uns, ist noch ein Ehepaar hier in der Villa Albanesi. Die sind auch gestern angekommen. Aus Ostdeutschland. Nicht, daß ihr denkt, ich hätte wieder Vorurteile, die sind wirklich nett.

Nur eine kleine Episode: Wir sind gestern nachmittag noch kurz mit Sandra ins Einkaufszentrum gefahren, wollten ja noch Geld tauschen, die Ossis auch.
Sandra kam dann aus dem Supermarkt, mit einem Riesenkorb voller Lebensmittel, die in den Wagen gepackt werden mussten.
Er - nennen wir ihn Dankwart hat sich dann schon mal auf den Rücksitz gesetzt. Hasi und ich haben geholfen, das Zeugs ins Auto zu packen.
Sie - nennen wir sie Undine - stand neben mir und hat mir die Dinge aus dem Einkaufswagen angegeben, die ich Hasi gegeben habe. HÄ?? Nun gut, ist vielleicht so im Osten, wir bilden eine Kette.
Dankwart hat sich dann doch bequemt, eine Tüte auf den Rücksitz zu nehmen, die nicht mehr hinten rein passte.
Beim Ausladen hat er teilnahmslos daneben gestanden. Sandra, ich und Hasi haben beide Hände voll mit schweren Tüten geschleppt. Undine immehin die schweren 8 Rollen Klopapier. Dankwart - NICHTS.
Sie torkelte etwas langsam vor mir her und ich kam nicht an ihr vorbei, wollte aber so schnell wie möglich, die schweren Sachen abladen.
"Darf ich mal bitte, mir wird der Arm etwas schwer!" hab ich dann gesagt. "Entschuldigung" sagte sie und machte den Weg frei.
Er glotzte nur doof, kam aber NICHT auf die Idee mir oder Sandra mal eine Tasche abzunehmen.

BOAH!! Ich geh zum Strand! Schönen Tag Euch.

Samstag, 24. November 2007

Live aus V.A.E

Das war eine lange Anreise. Von Düsseldorf nach Amsterdam ging ja schnell, aber dann hatten wir 6 stunden aufenthalt in Amsterdam. Ein bisschen was essen, lesen und i´n halbwegs bequemen Sesseln dösen.
Endlich ging es kurz vor 21 Uhr los. Der Flieger war voll. Viele Inder, die mich mit ihrer komischen Sprache erheiterten, die der Kerl so treffend nachahmen kann, ebenso das Kopfgewackel.
Zwei von denJungs in den gleiche klienkarierten Sackos standen vor uns. Vor dem Boarding gab es noch eine Kontrolle. Es wurde per Lautsprecher darauf hingewiesen, dass Flüssiges, was im Duty-Free gekauft wurde, in eingeschweißten Klarsichttüten als Handgepäck mitgenommen werden durfte. Einer der Twin-Inder hatte eine Flasche AfterShave dabei, ohne Tüte und wurde´ganz hektisch. Jiingelingelinngewernnnnn oder so, ereiferte er sich bei seinem Kollegen, der mit einem "Jahkuuredhdf natoreradederferd ararkekrker"antwortete. Vor lauter Hektik, begann er sich das Aftershave überzuschütten. Wir sind dann mal an ihm vorbei durch die Kontrollen gegangen.
Später im Flieger, war er vor uns da und sass auf einem falschen Platz, wieder Hektik. Egal. Ich habe 300, La vie en rose und den Anfang von Harry Potter geguckt, dann war die Zeit um.

Jetzz sitze ich hier in Sharja und blogge mal eben nach ein paar Stunden Schlaf. Es ist warm und das Meer auf der anderern Straßenseite. Mal sehen, wie es da so ist..

Donnerstag, 22. November 2007

Endspurt

Ich verabschiede mich schon mal von Euch.. Noch wenige Stunden, mit viel Stress. Morgen um die Zeit fahre ich zum Flughafen.

Heute muss ich "noch eben" 5 DVDs angucken und rezensieren. Es ist die DVD Box "Rote Erde" auf die ich seit Jahren warte.

Das mache ich doch gern. Herrlich!

Freitag, 16. November 2007

Nur noch eine Woche

Liebe Blogfreunde.

Es breitet sich so langsam Heiterkeit aus. Ihr wollt wissen warum?
In genau einer Woche, sitzt Eure BeGu am Flughafen.

Destination 1: Amsterdam (Einkaufen in Schiphol)
Destination 2: Seht hier!

Und ab morgen Samstag in einer Woche ist relaxing angesagt, bei ca. 33 Grad (IM SCHATTEN!)

Neider dürfen auch kommentieren!

Freitag, 31. August 2007

Fürsorge inklusive

Es ist viele Jahre her, als ich mit meinem damaligen Freund und späteren Mann, eine Reise nach Neuseeland unternahm. 6 Wochen sollten wir in dem herrlichen Land verbringen.
Ein Freund von ihm war ebenfalls mit von der Partie.
Freunde meines Ex lebten bereits seit vielen Jahren in NZ. Wir hatten das große Glück, dass uns die netten Menschen ein Appartement in Taurange besorgt haben. Wir hatten eine Wohnküche, ein Schlafzimmer und ein Bad!Außerdem durften wir die Waschmaschine der Vermieter die "Gentle Annie" benutzen.
Das ganze für 50 NZDollar in der Woche - für uns 3! Das waren ca. 50 Mark damals. Also, ein Schnäppchen.
Gunnar, einer der Freunde hat uns einen alten Ford Cortina geliehen. Wir mussten lediglich die Steuern zahlen und hatten dafür ein Auto für 6 Wochen.

Jetzt muss ich dazu sagen, dass der Ex-Kerl und sein Kumpel beides Krankenpfleger waren. Das sagt jetzt erst einmal nichts aus, ich meine aber damit, dass sie autotechnisch nicht so auf der Höhe waren.
Wir fuhren also eines Abends mit dem Ford die Straße entlang. Plötzlich geriet Patti, der Kumpel, in Panik. "Die Anzeige geht auf rot."
"Welche Anzeige?" habe ich gefragt. "Temperatur" sagte er und bremste panisch ab.
"Kocht der Kühler? Ich sehe nichts!" hab ich gefragt.
Natürlich keine Ahnung. Ich habe ihn aufgefordert die Motorhaube zu öffnen was er auch nicht konnte. Gut, dass man ne Frau dabei hat.
"Ich seh nix, ich denke die Anzeige ist einfach defekt, lass uns weiter fahren!" hab ich gesagt.
"NEIN, wenn was an dem Wagen ist und Gunnar hat gesagt, wir müssen dann sofort anhalten!" Palaver, palaver.

Die beiden Male-Nurses kamen also auf die glorreiche Idee, Gunnar anzurufen. Das war 1995 und es gab keine Mobiltelefone zu der Zeit.
Und was machen die beiden: Lassen mich im Auto sitzen und stiefeln zusammen davon "Telefon suchen!"
Ich sitze also allein im Auto in der Pampa, stockdunkel draussen.

Auf einmal klopfte es an die Scheibe und ein Maori schaute durchs Fenster. Ich habe mich sowas von erschreckt sage ich Euch.
Ich habe dann vorsichtig die Schreibe heruntergekurbelt und unauffällig das Knöpfchen runtergedrückt. Er wollte wissen, ob ich ein Problem hätte und ob er helfen könne.
Ich habe ihn dann beschwichtigt, dass alles in Ordnung sei und Hilfe auf dem Weg ist,die müssten jeden Moment hier sein.

Er zog wieder ab, doch irgendwie überkam mich die kalte Wut auf die beiden. Als sie endlich wieder da waren, war ich stinksauer und habe erste einmal gefragt, was den beiden einfällt, mich allein in der Dunkelheit sitzen zu lassen.
"Soll einer von uns allein im Dunklen herumirren?" war die Antwort.
Ne, is klar, da kann besser die Olle allein sitzen.

Gunnar hat mich jedenfalls bestätigt, solange der Wagen nicht kocht, gibt es keinen Grund zur Panik. Die Anzeige war einfach nicht so ganz in Ordnung und ist dann und wann schon mal augeflippt.

Es war trotzdem ein wunderschöner Urlaub

Montag, 27. August 2007

Ein Wochenende in Paris mit Malen und alles...

Am Freitag morgen um 6 Uhr ging es bereits los. Das heißt also, um 5 Uhr am Flughafen sein, 4 Uhr aufstehen. Super. So stellt man sich einen Urlaubstag vor.
Freundin S. war ebenfalls um 5 Uhr dort, erst mal Gepäck einchecken und dann noch einen Starbucks Kaffee.
Um 7 Uhr waren wir bereits in Paris am Flughafen von Orly. Wir mussten beide erst einmal "die Waschräume aufsuchen" und haben dann das Gepäckband gesucht.
Viele Menschen standen dort herum und an der Anzeigetafel stand "Porto" und "Genf". Nichts von Düsseldorf. Vielleicht existiert noch ein anderes Gepäckband?

Nachdem wir ca. 20 Minuten durch den Flughafen geirrt sind, kamen wir zu dem Entschluß, das muss dort sein.
Eine freundliche Stimme nuschelte irgendwas auf französich von "Alemagne" und "Bagage".
Klar, wessen Gepäck auf dem Band lag, was inzwischen still stand. Schnell haben wir uns mit unseren Plörren gepackt und sind erst mal raus aus dem Flughafen.
Mit der Bahn und der Metro sind waren wir schnell in der Stadt und an unsererm Hotel, im Marais Viertel. Ein schönes 4 Sterne Hotel. Es war ja erst 9 Uhr morgens und wir konnten noch nicht einchecken. Also haben wir uns erst einmal zu Fuß auf den Weg gemacht und die Stadt ein wenig erkundet.

Hier ein paar Impressionen:



Zur Entspannung haben wir erst einmal jeder ein Bier getrunken. Stolzer Preis für 2 Bierchen:


Am Mittag wurde erst einmal eingecheckt. 6. Etage, Blick über Paris:


Nach dem wohlverdienten MIttagsschlaf waren wir am Place de la Bastille beim Inder essen, danach noch in einer Kneipe, in der wir 42 Euro für Bier gelassen haben.
Als am nächsten Morgen um 8 Uhr der Wecker schellte, waren wir total gerädert und im Eimer.

Um 10 Uhr sollte der gebuchte Malkurs beginnen. Das Atelier befand sich ganz außerhalb, am anderen Ende von Paris, obwohl auf der Website stand: 10 Minuten vom Hotel entfernt?! Fanden wir schon etwas befremdlich. Als wir um 10 nach 10 ca. endlich dort waren, fanden wir dieses Schild vor:


Super! Und jetzt? Zum Glück befand sich auf dem Voucher eine Telefon-Nummer. Der Franzose erklärte mir dann, dass wir leider eine falsche Anschrift bekommen hätten und der Kurs in der Nähe vom Place de la Republique stattfindet. Heißt für uns: Der ganze Weg wieder zurück und dann die angegebene Adresse gesucht.
Um halb zwölf waren wir dort. Ärgerlich. Der erste Kurstag war somit schon fast vorbei.
Eine halbe Stunde haben wir drangehängt. Kohlezeichnungen. Naja, das ist mein Ergebnis:


Der Rest des Tages stand zur Verfügung und wir waren ein bisschen unterwegs. Cafes, Les Halles, nichts berauschendes. Den empfohlenenen Museumsbesuch haben wir uns geklemmt:



Am nächsten Morgen um 10 Uhr gings weiter mit dem Malkurs. Dieses Mal musste ein toter Hahn zu Papier gebracht werden. Das Ergebnis zeige ich lieber nicht, aber das Stilleben:


Sonntag abend ging es schon wieder Richtung Heimat. Vorher sind wir aber noch ein bisschen im Marais Viertel herumgeschlichen.


So schnell waren drei Tage um und wir sassen schon wieder im Flugzeug nach Düsseldorf. Seufz..

Mittwoch, 22. August 2007

Wo ich schon überall war




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Und wenn ich mir die vielen weißen Flecken anschaue, bin ich ENTSETZT wo ich überall noch nicht war! Hilfe, ich benötige Zeit und Geld um die Welt zu bereisen

Freitag, 3. August 2007

Ertrinken

Ich habe vorhin noch "Der Sturm" geschaut.
Ich kenne den Film, trotzdem wühlt er mich immer wieder auf.

Dabei musste ich an ein Erlebnis denken, was ich vor 10 Jahren hatte.
Mit zwei Freundinnen bin ich nach Bali geflogen.
Wir wollten es uns 3 Wochen lang gut gehen lassen, die Sonne genießen, am Strand rumlungern und das Land erkunden.
Für die ersten Nächte hatten wir eine Hütte in Legian gebucht, da wo der meiste Trubel war. Am nächsten Tag haben wir uns zum Strand aufgemacht. Ein herrlicher Strand.
Während wir so lagen und dösten, hat eine der Freundinnen vorgelesen, dass die Strömung hier sehr gefährlich sei und jedes Jahr viele Menschen ertrinken.
Das habe ich zur Kenntnis genommen bevor ich ins Wasser ging.
Der indische Ozean ist gewaltig und es macht Spass, mit den Wellen zu spielen. Völlig selbstvergessen habe ich das auch genossen. Als ich auf einmal in Richtung Strand schaute, war dieser weit weg.
Ich sah nur winzige Menschen und bekam einen Riesenschreck. Ich habe es nicht gemerkt, ich hätte schwören können, ich wäre noch in Strandnähe.
Ich merkte, wie mich das Meer hinauszog, ohne dass ich was dagegen machen konnte. Panik erfasste mich und liess mich erst einmal vor Angst stocksteif werden.

Mein erster Gedanke: Nach vorn! Also paddelte ich wie eine Wilde in Richtung Strand. Die Wellen schlugen mir ins Gesicht, über den Kopf zusammen und ich verlor die Orientierung.
Nie hätte ich geglaubt, dass man nicht mehr weiß ob man in Richtung Strand oder Meer schwimmt.
Mein Haarband löste sich und wurde ins offene Meer getragen. Ich hatte Angst und wollte weinen.
Auf einmal war alles um mich herum ruhig und ich dachte "Egal, dann ertrinke ich eben hier."

Mein Willen zu überleben was stärker. "Nein, du ertrinkst jetzt hier nicht. Das kann gar nicht sein." Heulen raubt Energie.
Auf einmal arbeitete nur noch mein Kopf. Was tun? Ich wartete ab, bis es wieder einen Schub nach vorn gab und schwamm kräftig mit, unter Wasser, damit ich möglichst wenig Widerstand darbot. Sobald es wieder einen Sog gab, kämpfte ich dagegen an.
Auf einmal hatte ich nur einen Gedanken: Raus hier!
Ich kämpfte, schluckte Wasser, hustete und gewann.
Igendwann war ich am Ufer angelangt. Völlig erschöpft. Und keiner hat bemerkt, wie ich um mein Leben kämpfte.
Es gab auch keine Strandaufsicht. Ich kam ca. 200 Meter aus dem Wasser, als ich hinein gegangen war.
Nachdem ich mich ausgeruht hatte, musste ich erst meine Freundinnen suchen. Die lagen nichtsahnend in der Sonne und begrüßten mich mit den Worten: "Wo warst Du so lange?" Ich jammerte: "Ich wäre fast ertrunken!"
Freundin I. sagte zu Freundin G.:"Siehst Du, ich habs Dir doch gesagt! Der Kopf von der Bea geht immer so komisch rauf und runter, nicht das die ertrinkt!" "Hab ich doch vorgelesen, wie gefährlich es hier ist, oder nicht." sagte G. und damit war für sie der Fall erledigt.
Ich war ein wenig entsetzt, dass die beiden das so wenig Ernst genommen haben.
Eine woche später, an einem anderen Strand, ertrank fast ein kleiner Junge. Australische Jungs haben ihn gerettet.
Die Strandverkäuferin erzählte, dass erst vor einer Woche ein Mann ertrunken war, während der Flitterwochen.
Das Meer erschein harmlos, aber die Strömung wäre unberechenbar.
Bis heute vermeide ich es, ins tiefe Wasser zu gehen.

Dienstag, 24. Juli 2007

Italien - 40 Grad

Am Donnerstag ging es dann also weiter. Von Düsseldorf nach Paris und von dort aus weiter nach Florenz.
Ein niedlicher kleiner Flughafen ist das. 39 Grad zeigt die Temperaturanzeige. PUH! Ein echter Schock nach dem kühlen Schottland. Wir fahren weiter nach Prato.
Erst mal duschen und dann waren wir zum Essen verabredet. Großartiger Wein.
Hasi muss mit Geschäftspartnern verhandeln, so habe ich Zeit, mir die Stadt anzuschauen.
Nachdem er weg ist, lese ich noch gemütlich und mache mich dann auf den Weg zum Bus.
In einer kleinen Bar erstehe ich ein Ticket. Der Bus kommt auch nach wenigen Minuten und anhand des Planes aus dem Hotel, rate ich, wo ich aussteigen muss.
Die Busfahrerin telefoniert, während sie fährt.
Nicht mit einer Freisprechanlage - nein, sie hält das Mobile Telefon lässig in der Hand und erzählt laut und deutlich.
Kaum beendet sie das Gespräch (Ciao, ciao), klingelt das Handy erneut (PRONTO?) und das Gequatsche geht weiter. Unglaublich.
An einer Haltestelle steigen zwei ältere Männer zu. Der Bus ist kaum besetzt. Einer der Männer setzt sich genau neben mich! In Deutschland wäre es fast anmaßend, aber hier ist das anders.
Ich muss grinsen.
Die Busfahrerin hat inzwischen aufgehört zu telefonieren und hört laut Radio. Italien eben.
Es war so unerträglich heiß.

Trotzdem ist es eine schöne Stadt, mit einer mittelalterlichen Mauer und schönen Geschäften. Und natürlich Roller...
Am nächsten Tag ging es nach Florenz. Das Hotel war mitten in der Stadt, hat Hasi ja bereits beschrieben.
Tolle Stadt. Wir haben uns erst einmal zur Ponte Vecchio begeben und den Sonnenuntergang beguckt. Klasse.
Schön war es auch, abends spät an der Piazza della Signoria zu sitzen und den vielen Menschen zuzuhören und zuzuschauen.
Der ca. 20 jährige Gorgoroth-Fan hat eine Zigarette geschnorrt und sich gewundert, dass wir die Band kannten. Das hat er nicht vermutet.
Herrlich.

Der nächste Tag stand im Zeichen von Sightseeing. Die Uffizien waren ja nicht weit entfernt, wir haben aufgrund der langen Wartezeiten (2-3 Stunden) verzichtet und haben lieber im Cafe des Palazzo Pitti ein Kaltgetränk zu uns genommen.
Anschließend haben wir dann noch den Boboli Garten besucht. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Dächer von Florenz.

Es war immer noch heiß. Zum Glück konnten wir immer mal wieder ins Hotel gehen und dann unsere Besichtigungstour fortsetzen






Ich fühlte mich irgendwie italienisch. Diese Klamotten, die Schuhe, Handtaschen und Sonnenbrillen. Ich hätte unendlich viel Geld ausgeben können. Seufz.


Hier der Kerl, der mit Nordic Walking Stöcken durch die Stadt gerannt ist! Verrückte Strizzis.

Montag, 23. Juli 2007

Schottland eine Reise - Teil 4

Von dieser Position aus, was es eine Freude, diverse Ausflüge zu unternehmen. Zum Beispiel nach Culloden, wo die legendäre Schlacht der Jakobiter gegen die Englischen Truppen stattfand. Auf Seiten der Highlander waren viele Opfer zu beklagen. Kein Wunder, die Jungs waren in der Unterzahl, schlecht ernährt und erschöpft. So haben die Rotröcke ein leichtes Spiel gehabt. Und der Oberfeigling "Bonnie Prince Charlie" hat sich aus dem Staub gemacht!
Zumindest kennen alle Gabaldon Fans diese Geschichte.

Hier ein paar Bilder:


Der Tag in Inverness war richtig warm und schön. Am nächsten Tag haben wir noch eine tolle Wanderung gemacht und am übernächsten Tag sind wir von Fort Williams nach Mallaig gefahren.
Ein Traum für alle Harry Potter Fans .
Wir kennen den Steam Train „The Jacobite“ Hogwarts Express. Zu diesem Zweck wurde er knallrot umlackiert.
Der Zug ist immer restlos ausgebucht und man muss sich rechtzeitig um Plätze bemühen.
Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, einen Tag vorher direkt am Zug zu buchen. Weil wir genau das gemacht haben, haben wir unsere Plätze im hintersten Wagen eingenommen.
Der Zug war rappelvoll, es waren fast ausschließlich Reisegruppen gebucht. Kaum Kinder, fast nur ältere Menschen.

Seit 1983 fährt der Zug die 42-Meilen-Strecke von Fort William nach Mallaig hin und zurück. Man sitzt gemütlich und kann ganz entspannt die wirklich einmalige Landschaft genießen.

Der Höhepunkt der Fahrt ist die Überfahrt des Viaducts bei Glenfinnan, das aus 21 Pfeilern besteht.
Am Glenfinnan Viaduct wurden unter anderen Szenen Filmszenen für die Harry-Potter Verfilmungen gedreht. Der Hogwart Express passiert das Viaduct.

Entsprechend groß war die Aufregung im Zug als wir die Stelle erreichten. Die Kameras wurden gezückt und viele „Ahs“ und “Ohs“ tönten durch die Waggons.
Man fährt vorbei an kleinen Wasserfällen, hügeligen Landschaften, an einer Schleuse und sieht vom Zug aus die Bucht von Morar.

Hier wurde unter anderem „Local Hero“ gedreht, ebenso wie Teile vom „Highlander“. Eine sehr beeindruckende Bucht mit schneeweißem, breiten Sandstrand.

Mallaig ist ein kleiner, schöner Küstenort, in dem es einige Restaurants, Souvenirläden und jede Menge verfressener Silbermöwen gibt.
Von Mallaig aus, gehen die Fähren zur Isle of Skye und anderen kleineren Inseln.

Während unser Waggon auf der Hinfahrt der letzte war, befanden wir uns auf dem Rückweg direkt hinter der Lok. Es qualmte auch schon mal kräftig durch die Fenster hinein. Das Schnauben und Zischen war für mich ein Ohrenschmaus.
Der Zugführer hat auch gerne einmal mit der schrillen Dampfpfeife lustige Sequenzen „gepfiffen“.
Egal wo der Zug vorbei kam, es wurde gewunken, gelacht und fotografiert.

Mit 28 Pfund pro Nase keine günstige Angelegenheit, aber absolut empfehlenswert.

Hier ein paar Eindrücke:











Am Donnerstag mussten wir dann leider wieder abreisen und sind nach Glasgow gefahren. Dieser Höllenverkehr in der Stadt! Und überall Baustellen, jede Ampel rot!
Ätzend. Wir hatten ein Hotel mitten in der Stadt, 4. Etage - kein Aufzug und mehr als 20 KG Gepäck. Eine elende Schlepperei.
Zu allem Unglück hatte das Zimmer eine Raumtemperatur von ungefähr 300 Grad!
Wir sind dann erst mal in die Stadt, etwas essen und trinken gegangen und kamen spät abends zum Hotel zurück.
Die Straße hell erleuchtet und gesperrt. Vor unserem Hotel wurde ein Film gedreht, wir mussten also ganz hinten um das Hotel herum und konnten von unserm Fenster aus das Treiben beobachten.
Fotografieren war verboten, allerdings konnte ich trotzdem 2 Fotos machen:



Der Rückflug verlief dann reibungslos, ich hatte dann ein paar Tage Zeit, um mich auf Florenz vorzubereiten.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Schottland - eine Reise Teil 3

Nach der Wanderung, auf dem Heimweg, haben wir noch einen echt empfehlenswerten Garten entdeckt. In Kyle of Lochash gibt es tolle Gärten. Die Kyle of Lochash Gardens.
Man kann herrlich durch die angelegten Gärten und gut zu bewandernden Pinienwälder laufen.
Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Man schaut dann z.B. aufs Loch Ash. Überaus lehrreich ist es zudem auch noch. Beschilderungen sagen dem Nicht-Botaniker um welche Pflanze oder welchen Baum es sich handelt. Der Garten wirkt wie ein Märchengarten. So pittoresk und etwas unwirklich.
Auf dem Weg zu den Gärten stehen einige einsame Cottages direkt am Loch.
Traumhaft.

Den nächsten Tag wollten wir auf der Isle of Skye verbringen. Das Wetter war klasse, als wir losfuhren! Aber kaum waren wir über die Brücke, schon ging es los. Dunkle Wolken ließen Böses ahnen. Zuerst haben wir uns auf den Weg nach Armadon Castle gemacht - den Wohnsitz der McDonalds.
Auf dem Weg zur Besichtigung des Castles schüttete es wie aus Kübeln. Innerhalb von wenigen Minuten waren wir KOMPLETT durchnässt.
Wir sahen aus, wie durchs Wasser gezogen. Die Regenjacken waren eigentlich so gut wie überflüssig (im wahrsten Sinne des Wortes).
Eiligen Schrittes sind wir zum Restaurant gerannt und sofort zur Toilette.
Hier waren schon einige Frauen versammelt, die ihre Sachen unter dem Händetrockner trockneten. Brav haben wir uns eingereiht und konnten die Beine einigermassen trocknen.
Sah bestimmt bizarr aus, wie ich versucht habe, meinen nassen Hintern unter den Händetrockner zu quetschen. Egal. Nach einem heißen Tee ging die Fahrt weiter.
Das Wetter wurde besser. Die Bergwelt von Skye ist der Hammer. Total klasse.
Wir haben das Skye Serpentarium in Broadford besucht und einen echten Phyton auf dem Arm gehabt. Tolles Gefühl! Ganz warm, weich und doch total muskulös. Ein einmaliges Gefühl. Der Kerl hat uns auch alles ganz genau erzählt. Die armen Schlangen und Echsen wurden teilweilse vom Zoll befreit. Man hat sie in winzige Beutelchen gequetscht! Da bekomme ich einen Zorn!

Sonne und Regen wechselten sich ab. Es gab tolle Wasserfälle und beeindruckende Felsen wie den "Kiltrock".
Man spürte an allen Stellen diese unglaublich Energie. Einfach unbeschreiblich. Erst spät abends waren wir wieder zurück und todmüde.
Ursprünglich wollten wir ja weiter in den Norden fahren, haben uns aber kurzfristig überlegt, doch wieder Fort Augustus anzusteuern, hier waren wir vor 5 Jahren schon einmal.
Also haben wir uns auf den Weg gemacht und sind direkt zur Touri-Info gefahren. Wir haben div. Bed & Breakfast angerufen - ohne Erfolg.
Ich wußte dennoch, dass irgendwo die optimale Unterkunft auf uns wartet und bin meinem Gespür gefolgt.
Ein langer Weg führte an Felsen vorbei und ich wusste, es erwartet uns eine traumhafte Unterkunft. In Schottland bin ich fast hellseherisch, vor 5 Jahren hatte ich bereits ein merkwürdiges Erlebnis, aber dazu komm ich später.
Es war so, nach ca. 1 KM lag vor uns ein Traumhaus mit Pferden, Rasen und das ganze direkt am Loch Ness.
Und: Wir hatten Glück und bekamen eine komplette Wohnung für uns! Wir haben uns vor lauter Freude in den Armen gelegen. DAS wars, die Traumunterkunft und die Vermieterin ist eine total reizende Dame.
Wir haben dann beschlossen, bis kurz vor Ende des Urlaubs - also bis Donnerstag - an diesem Ort zu verbringen. Eigentlich war die Wohnung belegt, aber auch da war ich zuversichtlich, dass wir verlängern können. Hat natürlich auch geklappt.
Hier ein paar Impressionen:



Das Haus und die Umgebung








Seine Bewohner






Dienstag, 17. Juli 2007

Schottland - eine Reise Teil 2


Oban ist wirklich schön. Es gibt eine Destillerie, die wir besuchen. Den Geruch werde ich nie vergessen und natürlich auch nicht den Geschmack des herrlichen Whiskys.
Wir sind jedenfalls am nächsten Tag mit einem Kutter nach Mull gefahren. Vorbei an einem Leuchtturm. Eine herrliche Überfahrt. Wir hatten allerdings nur die Möglichkeit, Duart Castle zu besichtigen.
In das Schloss sind wir nicht hineingegangen. Lieber haben wir die Umgebung erkundet, Tee getrunken und die heimischen Mitbewohner mit Kekskrümeln versorgt.

Es ist ein magischer Ort. Seit Jahrhunderten ist das Castle im Besitz der McLeans.
Es gab noch einen Garten: Den Wood of Millenium. Dieser Garten wurde 2000 angelegt und ist eine echte Oase.
Abends waren wir bei McTavish.
Ein Touri-Restaurant mit schottischen Tänzen und Musik. Mir hat es trotzdem gefallen.

Und dann die Führung durch die Oban Distillery. Leider durfte ich innerhalb der Destillerie nicht fotografieren. Es gab ein Schild in Deutsch: Bitte folgen Sie immer ihrem Führer. Haha, wo die das wohl abgeschrieben haben?
Dieser Whisky ist köstlich. Und ich habe jede Menge über "Spirit Cases", Lagerung und div. Geschmacksrichtungen erfahren. Klasse.

Nach 2 Nächten ging es weiter nach Dornie.
Die Attraktion ist das Eilean Donan Castle.


Hier wurde unter anderem auch der Highlander gedreht. Wir haben das Schloß von innen besichtigt. Naja, kann man sich eigentlich sparen.

Wir haben ein Bed & Breakfast bei einer älteren Frau gefunden. Die Tür war immer offen! Sowas wäre bei uns gar nicht möglich.
Am nächsten Tag haben wir eine Wanderung in Plockton gemacht.
Das war richtig abenteuerlich. Die Wege waren schlammig und teilweise so überwuchert, dass wir gebückt gehen mussten.
Wir wanderten fast 2 Stunden.

Tolle Wanderung mit vielen sehenswerten Dingen.
Nach der Wanderung gab es erst einmal Tee und Kuchen in dem schönen Ort.

Mehr gibts morgen..